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Wer sich zum ersten Mal mit dem Kauf eines Rennrads beschäftigt, stolpert fast immer über dieselbe Frage:
„Moment mal … warum sind da eigentlich keine Pedale dran?“
Schließlich gehören Pedale doch irgendwie zum Fahrrad wie Reifen oder der Lenker.
Von Fabian Huber |
3 minutes read time
Dass viele Rennräder trotzdem ohne Pedale ausgeliefert werden, hat gute Gründe – und die hängen direkt mit Fahrstil, Effizienz und persönlichen Vorlieben zusammen. Gerade für Einsteiger ist es wichtig, dieses Thema zu verstehen, um Fehlkäufe (und Frust) zu vermeiden.

Beim Rennradfahren spielen Pedale eine deutlich größere Rolle als bei Alltags- oder Trekkingrädern. Sie beeinflussen:
die Kraftübertragung
die Trittfrequenz
die Effizienz beim Fahren
den Komfort auf längeren Strecken
Kurz gesagt: Pedale sind ein zentrales Performance-Bauteil – und extrem individuell.
Während bei Cityrädern fast immer einfache Plattformpedale montiert sind, gibt es im Rennradbereich verschiedene Pedalsysteme, die sich deutlich unterscheiden. Hersteller würden zwangsläufig „irgendwas“ montieren – und das passt dann oft nicht zum Fahrer.
Deshalb überlassen die meisten Marken die Entscheidung bewusst dem Käufer.
Gerade ambitioniertere Fahrer besitzen oft schon Pedale, Cleats und passende Schuhe und möchten diese auch am neuen Rennrad weiter nutzen. Ein vormontiertes Pedal würde dann nur unnötige Kosten verursachen.
Pedale kosten – je nach System – schnell 50 bis 200 Euro und mehr. Würden hochwertige Pedale serienmäßig montiert, würde das den Verkaufspreis erhöhen. Billige Pedale wiederum passen nicht zum Anspruch eines Rennrads.
Für Rennrad-Einsteiger gibt es im Grunde drei relevante Optionen.
Plattformpedale kennt man von Alltagsrädern. Man fährt mit normalen Schuhen, klickt nichts ein, alles ist sofort vertraut.
Vorteile:
keine speziellen Schuhe nötig
intuitiv und sicher
ideal für kurze Probefahrten
Nachteile:
schlechte Kraftübertragung
Fuß kann verrutschen
auf längeren Strecken ineffizient
👉 Fazit: Für die ersten Meter okay, aber keine Dauerlösung fürs Rennradfahren.
Klickpedale verbinden Schuh und Pedal über eine Cleat-Platte. Der Fuß ist fixiert, lässt sich aber durch eine Drehbewegung nach außen wieder lösen.
Typische Rennrad-Systeme sind:
SPD-SL (Shimano)
Look Keo
Vorteile:
sehr effiziente Kraftübertragung
runderer Tritt
sicherer Stand, auch bei hoher Trittfrequenz
Nachteile:
spezielle Schuhe nötig
Eingewöhnung nötig (ja, fast jeder kippt am Anfang mal um 😄)
👉 Fazit: Wer ernsthaft Rennrad fahren möchte, kommt an Klickpedalen kaum vorbei.
SPD-Pedale (ursprünglich aus dem MTB-Bereich) sind bei Einsteigern sehr beliebt.
Vorteile:
leichtes Ein- und Ausklicken
man kann mit den Schuhen gut laufen
ideal für Alltag, Pendeln und Touren
Nachteile:
etwas weniger Auflagefläche als reine Rennradpedale
👉 Fazit: Perfekt für Anfänger, die Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit kombinieren wollen.

Gerade am Anfang ist ein leichtes Ausklicken entscheidend. Viele Systeme bieten einstellbare Auslösehärten – das sollte man nutzen.
Pedale und Schuhe müssen zusammenpassen. Rennradschuhe sind:
steif (bessere Kraftübertragung)
leicht
aber weniger bequem beim Gehen
SPD-Schuhe sind meist etwas weicher und alltagstauglicher.
kurze Feierabendrunden → SPD oder sogar Plattform
längere Touren & Training → Klickpedale
Stadt + Rennrad → SPD-Systeme mit beidseitiger Nutzung
Nur weil Profis ultraleichte High-End-Pedale fahren, heißt das nicht, dass diese für Anfänger sinnvoll sind. Komfort, Vertrauen und Kontrolle sind wichtiger als ein paar Gramm Gewicht.
❌ Zu harte Auslösehärte eingestellt
❌ Cleats falsch montiert → Knieschmerzen
❌ Zu früh High-End-Systeme kaufen
❌ Keine Eingewöhnungszeit einplanen
💡 Tipp: Die ersten Klickversuche auf einer Wiese oder an einer Hauswand machen – das spart blaue Flecken.
Dass Rennräder ohne Pedale verkauft werden, ist kein Spartrick, sondern eine bewusste Entscheidung für Individualität. Das Pedalsystem entscheidet maßgeblich darüber, wie sicher, effizient und entspannt man auf dem Rennrad unterwegs ist.
Für Einsteiger gilt:
Plattformpedale: nur zum Reinschnuppern
SPD-Pedale: idealer Start
Rennrad-Klickpedale: nächster Schritt, wenn die Leidenschaft wächst
Wer sich hier bewusst entscheidet, legt den Grundstein für viele schmerzfreie, effiziente und vor allem spaßige Kilometer auf dem Rennrad
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Many people still believe that long, moderate workouts are the key to good health. However, a new large-scale study shows that short, intense bursts of activity are significantly more effective than previously thought —especially when it comes to cardiovascular health, metabolism, and longevity. What does this mean specifically for cyclists, e-bike commuters, or ambitious amateur athletes? This article explores precisely that question.
When people think of road cycling, they usually associate it with high-tech: carbon frames, electronic shifting, and ultralight wheels. But once a year, in picturesque Tuscany, everything revolves around the opposite – steel frames, wool jerseys, leather straps, and gravel roads. Welcome to the Eroica Toscana Vintage , arguably the most charming cycling event in the world.